Ab 1983 Ich lasse mich etwas vorzeitig pensionieren, um mehr Zeit für schriftstellerische Arbeiten und auch für Lesereisen ins Ausland (Bundesrepublik, DDR, Österreich, Italien, Portugal, England, Schweden, Finnland) zu haben. Im November 1989 wird im Berner Münster «Sunt lacrimae rerum» ein ökologisches «Oratorium für den Planeten des Lebens» (Komponist: Daniel Glaus) dargeboten. Dorothee Sölle, Adolf Muschg und ich verfassten dazu die Texte und trugen sie im Rahmen der zwei Aufführungen auch selber vor. Nach Karl Barth war Dorothee Sölle, die ich seit den 60er-Jahren kenne, diejenige, die mich theologisch am meisten angeregt hat. Und was sonst noch? Lektüren natürlich (vor allem Jean Paul, Hölderlin, René Char, Paul Celan, Rilke von neuem …).
Kurz & knapp Seit bald 77 Jahren lebe ich, mit Ausnahme eines Pariser Jahres, im deutschsprachigen Teil der Schweiz, seit bald 48 Jahren zusammen mit meiner Frau. Die vier Kinder sind längst erwachsen, die vier Enkel noch nicht. Weil ich, Theologe aus Lust, Pfarrer von Beruf, anstatt der Midlife¬-Crisis zu verfallen, Bücher zu schreiben begann, figuriert deren Liste jetzt im Computer der Kongressbibliothek in Washington.